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Die Kunst ein Schlagzeug aufzubauen
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Bühnenaufbau Gongs - Bild vergrößern Ein Mann, ein Schlagzeug und die Geschichte des Jazz präsentiert Dietrich Rauschtenberger als Paul Trombeck in seinem Solo-Theaterstück "Die Kunst ein Schlagzeug aufzubauen". Paul Trombeck, Jazz-Veteran und Berufsmusiker, verpasst seinen Auftritt und kommt viel zu spät am Veranstaltungsort an. Eigentlich möchte er den Auftritt absagen, aber die Liebe zu seinem Instrument, dem Schlagzeug, und seine Hingabe zur Jazz-Musik bringen ihn dazu, den Theaterbesucher mitzunehmen auf eine Reise durch die Jazz-Geschichte - seine Jazz-Geschichte. Denn während Paul Trombeck sein Schlagzeug vor den Augen des Publikums aufbaut, lüftet er ein großes Geheimnis: Der Free Jazz wurde nicht im New Yorker Underground erfunden, sondern von ihm im Vereinsheim des Deutschen Turnvereins in Wuppertal-Barmen.

Der Schlagzeuger aus Leidenschaft berichtet kreativ, schrill und manchmal auch nachdenklich aus seinem Leben. Die Rebellion gegen Autoritäten und Regeln mit der Musik als Ausdrucksmittel und der Frust der Jugend in den fünfziger Jahren werden von einer ganz persönlichen und authentischen Sichtweise beschrieben. Lebensgefühl und Zeitgeist der fünfziger und sechziger Jahre verpackt in Anekdoten, Selbst-Ironie, Witz und viel Musik bieten eine gelungene Mischung. Viele der Anekdoten sind ausgeschmückt oder ganz erfunden, Namen und Schauplätze verändert. Die Geschichte ist fiktiv, aber auch autobiografisch. Dietrich Rauschtenberger war nämlich selbst beteiligt am Aufbruch der freien Musik in den sechziger Jahren und wirkte zusammen mit Peter Kowald im ersten Trio von Peter Brötzmann mit.

Dietrich Rauschtenberger hat das Stück seit der Premiere in Wuppertal 2002 viele Male mit Erfolg gespielt unter anderem in Berlin an der renommierten Vaganten Bühne. Der Wuppertaler Hörbuchverlag "guanako audio" von Dirk Peters hat den überarbeiteten und gekürzten Bühnentext mit Rolf Becker als Sprecher 2006 mit dem Titel "Wie wir den Free Jazz erfunden haben" als Hörspiel-CD veröffentlicht. Das Hörspiel ist vom Deutschlandradio, vom BR, vom Österreichischen ORF und vom Schweizer DRS gesendet worden. Im WDR 5 wurde es 2006 von Daniel Blum in "Service Hörbuch" besprochen. Der BR wählte es 2006 zum Hörbuch der Woche.

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